Die Sonnenwende im Nibelungengau zählt zu den traditionsreichsten und stimmungsvollsten Festen entlang der Donau. In Krummnußbaum wurde dieses Brauchtum erneut zu einem außergewöhnlichen Erlebnis, das Besucher aus der gesamten Region anzog.
Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand ein beeindruckender, rund 12 Meter hoher und 20 Meter langer Nibelungendrache, der innerhalb von zwei Wochen aus dem Holz eines alten Dachstuhls gebaut wurde. Verantwortlich dafür waren Bürgermeister Bernhard Kerndler, seine Familie sowie der Jugendklub unter Obmann Elias Enengel. Kurz vor Mitternacht wurde der Drache mit einem brennenden Pfeil entzündet – ein Moment, der für Staunen, Jubel und unzählige Fotos sorgte. Viele Besucher waren sich einig, dass das kunstvolle Fabelwesen fast zu schade zum Verbrennen gewesen wäre.
Vor dem Entünden des Nibelungendrachens schuf ein großes Feuerwerk gemeinsam mit den zahlreichen Sonnwendfeuern im gesamten Nibelungengau ein beeindruckendes Panorama. Auch in umliegenden Gemeinden wie Pöchlarn, Ybbs oder Persenbeug fanden parallel Sonnwendfeiern statt, die das Gesamtbild der Region vervollständigten.
Die Freiwillige Feuerwehr Krummnußbaum sorgte trotz Trockenheit für Sicherheit und unterstützte mit Abkühlungen und Brandschutzmaßnahmen.
Für das leibliche Wohl sorgten mehrere örtliche Vereine: Fischereiverein, Elternverein, Yachtclub, Team Bürgermeister, Jugendclub und RedFireDevils.
Sie boten Speisen, Getränke und regionale Spezialitäten für die Gäste an.
Die Sonnenwende zeigte sich erneut als eines der beliebtesten Feste in Krummnußbaum. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher strömten an den Donauhafen und sorgten für ein lebendiges, herzliches Miteinander. Die sommerliche Atmosphäre, das beeindruckende Sonnwendfeuer und der imposante Nibelungendrache machten den Abend zu einem besonderen Erlebnis.
Ein großes Danke gilt allen, die zum Gelingen beigetragen haben:
- den engagierten Vereinen,
- den Helferinnen und Helfern vor Ort,
- der Feuerwehr für Sicherheit und Unterstützung,
- sowie allen Gästen, die mit ihrer guten Laune das Fest geprägt haben.
Ohne dieses Zusammenspiel wäre die Sonnenwende nicht das, was sie ist: ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und Tradition.
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