
Die Kapelle Maria Steinbründl liegt abseits der Durchzugsstraße zwischen den Bahnstationen Krummnußbaum und Säusenstein. Sie entstand vermutlich zur Zeit der Napoleonischen Kriege in den Jahren 1805 bis 1809. Anfangs stand neben der Quelle, der man heilende Wirkung zuschrieb, eine eichere Holzsäule. Nach der Legende soll sie vom Säusensteiner Bauern Johann Kotbauer aufgestellt worden sein, zum Dank für die Genesung von einer „melancholischen Krankheit“ durch Genuss des Quellwassers.
1809 soll der Bauer Johann Gallprunner zum Dank für die Heilung seines Sohnes von einem Augenleiden die Kapelle gestiftet haben. Für diese Zeit ist ihre Errichtung zwar nicht gesichert, doch sicher bestand sie im Jahr 1843. Fünf Jahre später wurde sie vergrößert und teilweise gemauert. Die Baukosten wurden durch Spenden und Opfergaben aus den immer zahlreicheren Wallfahrten bestritten. 1887 eröffnete die Familie Renner neben der Kapelle eine Gastwirtschaft.
https://www.steinbruendl.at/ueber-steinbruendl/
Nikolokirche in Holzern
Das "Rosskircherl"
wird 1451 unter der Herrschaft von Glücksritter Pankraz von Plankenstein urkundlich erwähnt.
Sie gilt als gotisches Kleinod.
Sie wurde in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtet und ist dem hl. Nikolaus, dem Schutzpatron der Schiffer, geweiht.
Donauschiffer ließen hier ihre Schlepp-Pferde segnen, bevor sie die gefährlichen Abschnitte des Strudengaus und der „Bösen Beuge“ befuhren. Daher bürgerte sich der Name „Rosskircherl“ ein.

Die sieben Glasbilder, heute bedeutende Kunstdenkmäler , stammen auch aus dieser Zeit. Im Altarraum der Kirche aus dem 15. Jahrhundert findet man diese alten Glasfenster des Hl. Wilpold und des Hl. Dipold, daneben kniend den Stifter Pankraz von Plankenstein.
Kirchenpatron ist der Hl. Nikolaus, er war Schutzpatron der Schiffer.
Dieser Ort um die Holzerner Nikolauskirche ist einer der schönsten Plätze des Mostviertels. Man hat einen weiten Blick über das mittlere Mostviertel. Man sieht Maria Taferl, Artstetten, Pöchlarn, Melk, den Ötscher und die Donauschlinge bei Ybbs.
Historisches Rathaus

Rathaus, urspr. Villa Poduschka
Entstehung als Privatvilla (1895)
Die Villa wurde 1895 vom damaligen Besitzer der Tonwarenfabrik, Herrn Poduschka, für seine Gattin errichtet. Sie war als repräsentatives Wohnhaus gedacht und zeigt typische Elemente der bürgerlichen Villenarchitektur der späten Gründerzeit. Die Verbindung zur Tonwarenfabrik ist bedeutsam: Die Fabrik war einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region, und die Villa spiegelte den sozialen Aufstieg der Besitzerfamilie wider.
1913 erwarb die Gemeinde Krummnußbaum die Villa und stand bis 2023 als Rathaus in Verwendung.
Sie war Sitz des Bürgermeisters, Ort für Gemeinderatssitzungen, Verwaltungszentrum für alle amtlichen Wege und ein markanter Identifikationspunkt im Ortsbild.
Nach dem Umzug der Gemeindeverwaltung in das neue Gemeindezentrum wird das Gebäude heute von der Kindergruppe „Nussbäumchen“ genutzt. Damit bleibt die Villa weiterhin ein lebendiger sozialer Ort im Herzen des Ortes.
Nepomukstatue

Vor dem geschichtsträchtigen Gasthaus „Schiffmeister“ in der Hauptstraße 88 steht eine aus Stein gehauene Statue des heiligen Johannes von Nepomuk.
Man verehrt ihn traditionell als Schutzheiligen des Wassers. Die Figur trägt die Jahreszahl 1710 und zählt damit zu den ältesten religiösen Kleindenkmälern des Ortes.
Vermutlich errichtete man die Statue, um den heiligen Johannes von Nepomuk um Schutz vor Hochwässern und Überschwemmungen zu bitten – eine Bitte, die in Flussnähe über Jahrhunderte von großer Bedeutung war.
Nusseum
Seit ca. 25 Jahren sammeln 2 begeisterte Krummnußbaumer, nämlich Roland Paireder, Obmann der Dorferneuerung, und Johann Peham, Obmann der Nusswerkstatt, Nussknacker aus aller Welt. Bis dato umfasst die Sammlung ca. 3800 Stücke aus aller Welt. Und es werden laufend mehr. Davon ist ca. die Hälfte im nusseum Krummnußbaum ausgestellt und zu bestaunen.
Neben heimischen Stücken sind alte und neue Sammelobjekte aus Deutschland, Frankreich, England, der Schweiz, Italien, Spanien, den skandinavischen Ländern, Israel und Russland, ja sogar auch aus China, Australien, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika zu sehen.
Erste Ausstellungen zu der Sammlung erfolgten bereits ab 2010 im Rahmen des jährlichen Nussfestes und zu besonderen Anlässen. Wie zB. 2014 im Rahmen der ORF Sommertour, oder 2019 für „Erlebnis Österreich - Nibelungengau“. 2021 wurden wir von Rudy Rubinek „Aufgespürt“. Zuletzt war das nusseum auch Gastgeber für die ORF-Sendung „Land und Leute“ im Dezember 2025.
Das nusseum Krummnussbaum hat am 3.Oktober 2020 eröffnet und ist im Privatbesitz. Das nusseum bietet Führungen durch die 2026 nochmals erweiterten Räume der Sammlung und Verkostungen der Krummnußbaumer Nussprodukte an. Die Betreuung der Besucher erfolgt dabei von den Mitgliedern des Vereins Nusswerkstatt ehrenamtlich.
Die Nusswerkstatt befasst sich neben der Produktion des „Original Krummnußbaumer Nusslikörs“ sowie weiterer veredelter Sorten, auch mit Spezialitäten, wie Schwarze Nüsse, Pikanter Nussaufstrich oder Früchte-Nuss-Ketchup. Natürlich gibt es auch klassische Produkte von oder mit der Nuss, wie Fruchtaufstriche und Chutneys, Röster, Walnusspesto oder Honignüsse, die auch im Shop erworben werden können.
Hergestellt werden die Krummnußbaumer Nussprodukte nach den Grundsätzen Regionalität und Nachhaltigkeit. Dabei werden ausschließlich Früchte aus der Region in Krummnußbaum verarbeitet und lokal zum Verkauf angeboten. Mit grünem Strom und ohne weite Transportstrecken.
Geöffnet ist das nusseum von Mai bis Oktober jeweils Samstag, Sonn- und Feiertag von 13 bis 17 Uhr. Und natürlich ganzjährig gegen Voranmeldung.
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Telefon +43 676 3510528
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Anfahrt Auto
über die Autobahn A1, Abfahrt Pöchlarn von Osten und über die Abfahrt Ybbs von Westen.
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Krummnußbaum liegt an der Westbahn und hat eine eigene Haltestelle.